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Tischrede beim Frankfurter Frauenmahl, 14.4.2013

Um "Ideen zur Zukunft von Religion und Kirche"ging es beim ersten Frankfurter Frauenmahl am Sonntag in der Evangelischen Akademie am Römerberg, ich war eine der sechs Tischrednerinnen, und das ist der Mitschnitt. Infos zur Veranstaltung hier http://evangelischesfrankfurt.de/2013/04/politgesprache-bei-tisch

# 18.04.13, 17:53:24 von antjeschrupp | [RSS] Kommentare (2)

Kommentare

  1. Frau Auge sagt am Apr 19, 2013 @ 08:00:

    Liebe Antje,
    anregend wie immer - vielen Dank.

    In einem Punkt ists mir persönlich etwas zu kurz gegriffen. Die Rede vom "guten Leben für alle" (ein toller Gottesname zweifellos) impliziert für mich in erster Linie Immanenz.
    Zum Göttlichen / Religion / Spiritualität gehört für mich aber zusätzlich auch die Transzendenz. Und grade das Christentum kann ja mit der Idee der Inkarnation sehr viel beitragen zum Verhältnis von Immanenz und Transzendenz.

    Die Gefahr bei einem zu immanenten Religions- / Gottes- Lebensverständnis begegnet mir doch öfter. Weil es keine Hoffnung auf ein Auch-Anderes, Auch-Jenseitiges, Auch-... gibt, wird das eigene Leben überlastet mit Vollkommenheitsansprüchen der unterschiedlichsten Arten.

    (In Klammern: Die Lösung kann natürlich nicht die Jenseits-Vertrösterei früherer Zeiten sein - ist ja klar.)
  2. Antje Schrupp sagt am Apr 19, 2013 @ 10:49:

    Ja, das stimmt einerseits, andererseits ist aber "gutes Leben für alle" durchaus etwas Transzendentes, zumal weil sofort welche sagen werden: Das geht doch gar nicht, das ist utopisch. Jedenfalls glaube ich, dass wir über Transzendenz auch sprechen müssen, ohne uns auf das Wort "Gott" zurückzuziehen, das ist nämlich oft auch ein Herausmogeln, wir reden von "Gott" um zu verschleiern, dass wir eigentlich gar nicht genau wissen, was wir sagen wollen. Wobei das "nicht genau wissen" natürlich auch nicht wirklich auflösbar ist, denn wir wissen diese Dinge eben niemals genau :)) _ Mal sehen, ich meine das ja auch nicht als neues Gesetz, sondern als Vorschlag für eine zeitweilige experimentelle Praxis.

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